So geht es entspannt in den Urlaub

Den Hund zu Haus, in der Tierpension oder bei Freunden lassen? Ein Urlaub ohne vierbeiniges Familienmitglied steht für viele Hundebesitzer:innen nicht zur Diskussion. Der Hund soll und darf natürlich mit. Damit der Urlaub mit Hund stressfrei gelingt, ist eine ordentliche Planung wichtig

So geht es entspannt in den Urlaub

Reisen mit Hund bedeutet gemeinsame Abenteuer und wertvolle Zeit fernab des Alltags. Ob Wochenendtrip, Strandurlaub oder Wanderreise – mit der richtigen Planung wird die Auszeit für Zwei- und Vierbeiner entspannt und erlebnisreich. In unseren Beiträgen findest Du Tipps, Checklisten und Inspiration für Deinen nächsten Urlaub mit Hund.

Urlaubsziel, Urlaubsart & Anreise

Ziel des Urlaubs

Egal ob im Heimaturlaub oder Ausland, wichtig ist, dass Euer Hund am Urlaubsort willkommen ist. Jedes Hotel gibt Euch hierzu im Vorfeld Auskunft. Manche Hotels haben sich sogar auf Hunde und Halter spezialisiert. Das gleiche gilt natürlich auch für Ferienhäuser, Wohnwägen, etc. 

Hinweis: Fast alle Hotels verlangen für einen Vierbeiner einen Zuschlag, der zwischen 5-35€ liegen kann.

Art zu Reisen

Auch die Art Eures Urlaubs sollte zu Eurem Hund passen. Hast du zum Beispiel einen älteren bzw. gehbehinderten Hund, wäre ein Aktivurlaub (Städtetrip, ausgiebiger Wanderurlaub) oder eine weite Fernreise nicht das Richtige. 

Bitte auch daran denken: Gerade im Sommer ist der Asphalt in Städten brütend heiß – damit tut Ihr Eurem Hund nichts Gutes.

Tipps für die Anreise

Ein weiterer Punkt: Wollt Ihr mit dem Auto, der Bahn oder lieber mit der Fähre anreisen? Eine Flugreise ist grundsätzlich natürlich möglich, erfordert aber nochmal eine ganz andere Vorbereitung, auf die wir hier nicht näher eingehen.  

  • Auch bei der Autofahrt ist einiges zu beachten:
  • Ist ausreichend Platz und eine bequeme Liegefläche vorhanden?
  • Lasst Euren Hund auf keinen Fall bei wärmeren Temperaturen alleine im Auto.
  • Bläst die Klimaanlage zu stark, kann das u. a. zu einer Augenentzündung oder Erkältung führen.
  • Ein Kauknochen oder Spielzeug vertreibt Langeweile. 

Auslandsreisen mit Hund

Wusstet Ihr, dass es je nach Land unterschiedliche Einreisebestimmungen für Hunde gibt? Achtung, in manchen Ländern ist die Einreise gewisser Hunderassen sogar komplett verboten. 

  • Solltet Ihr eine Reise innerhalb der EU planen, sind folgende Dinge Pflicht: g
  • gültiger EU-Heimtierausweis („Blauer Pass“)
  • Mikrochip zur Identifizierung des Hundes
  • gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt) u
  • unter Umständen: Mindestalter Eures Hundes (15 Wochen)

Es gibt auch Länder mit speziellen Impfpflichten. Um Bußgelder und andere unschöne Erlebnisse wie eine Quarantäne oder Beschlagnahmung Eures Hundes zu vermeiden, empfehlen wir Euch vor jedem Auslandsbesuch einen Blick auf offizielle Informationen der zuständigen Behörden des Urlaubslandes zu werfen.



Hundeausrüstung: Was mitnehmen?

Ihr wisst wo es hingeht. Dann geht’s nun ans Koffer packen.

Halsband und Leine

Aus eigener Erfahrung empfehlen wir Euch ein Ersatzhalsband und eine Ersatzleine mitzunehmen. Denn verliert Ihr eine Leine z.B. am Strand, kann es lange dauern, bis ihr sie wieder habt (das macht keinen Spaß!). So seid Ihr gerüstet und habt nicht noch zusätzlichen Stress einen Laden für Heimtierbedarf aufzusuchen.

Vorsicht: Viel Wasser – gerade Salzwasser – tut Lederhalsbändern nicht besonders gut. Unsere Empfehlung: Mit unseren Tauhalsbändern seid Ihr bestens gerüstet. 

Tipp: Eine Schleppleine erleichtert vieles. Denn nicht jeder Vermieter eines Ferienhauses versteht z. B. unter ausbruchsicherem Zaun das gleiche. Solltet Ihr z.B. einen Dackel haben, der gerne auf Wanderschaft geht und ein Ferienhaus mit Löchern Zaun, werdet weder Ihr noch Euer Hund ohne Schleppleine Spaß haben. Natürlich ergibt eine Schleppleine auch in vielen anderen Situationen Sinn.

Futter und Näpfe

Egal in welcher Situation, Ihr solltet Euren Hund nie abrupt auf ein anderes Futter umstellen. Bei vielen Hunden führt das zu Magenverstimmungen und Durchfall. Um also Probleme beim Futter zu vermeiden, empfehlen wir Euch die benötigte Futtermenge auszurechnen und einzupacken. Am besten immer mit 1-2 Tagen on Top. 

Praktisch sind auch zusammenfaltbare Reisenäpfe, die platzsparend verstaut werden können und selbst in kleinen Rucksäcken bei längeren Wanderungen untergebracht werden können. Denkt dabei auch an ausreichend Trinkwasser.

Das eigene Hundebett

Habt Ihr die Möglichkeit, das gewohntes Hundebett mit in den Urlaub zu nehmen? Gerade wenig Stress-resistente Hunde kann das beruhigen. 

Tipp: Unsere orthopädische Hundematte Ortho SAFE lässt sich im Auto als Schlafmatte nutzen, und auch praktisch unter dem Arm ins Hotel tragen. Das Hundebett Safe hat darüber hinaus eine einfach zu reinigende Oberfläche, die sich mit jedem Microfasertuch abwischen bzw. sogar desinfizieren lässt. 


Außerdem solltet Ihr an folgende Gegenstände denken: Zeckenzangen, Reiseapotheke, Kotbeutel, Leckerlis, Papiertücher, Spielzeug, Schmusedecke, Maulkorb, Dosenöffner & Löffel, ggf. GPS-Tracker

Sicherheit am Strand

Vorsichtig, die Sonne heizt den Sand enorm auf. Geht also lieber früh an den Strand oder testet mit der Rückseite Eurer Hand die Temperatur des Sandes. Sollte Euch das zu heiß werden, mutet es auch Eurem Vierbeiner nicht zu. 

Schwimmfähiges Spielzeug hilft Frustration und langem Suchen vorzubeugen.

Solltet Ihr eine Klippenwanderung planen, können wir Euch aus eigener Erfahrung berichten: Kauft Euren Hunden Schuhe (das ist jetzt kein Scherz!). Manche Klippen sind wie Schmirgelpapier und Euer Hund läuft sich sehr schnell Ballen und Krallen wund. Gleiches Schuhwerk tut auch im Winter seinen Zweck auf scharfkantigen Schnee.

Tipp: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Googelt oder erfragt vor Ort, wo sich ggf. der nächste Tierarzt befindet. Sollte doch mal was passieren, seid Ihr auch hier gut vorbereitet.

Zurück zum Blog